Die Biografien zu unseren Künstlern

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Salvador Dali


1904

am 11. Mai wird Salvador Felipe Jacinto Dalí i Domènech im katalonischen Figueres als Sohn eines Notars geboren. Salvador wird nach seinem neun Monate zuvor verstorbenen Bruders benannt – hierdurch wird sein Wille geweckt, die Welt von seiner Einzigartigkeit zu überzeugen. Bürgerliches Umfeld und väterliche Strenge bilden Dalís starkes Sicherheitsbedürfnis und Ordnungssinn aus

1910

während des Sommerurlaubs nahe Cadaques beobachtet der sechsjährige Salvador stundenlang den Nachbarn und Hobbymaler Juan Salleras – voller Inspiration entstehen seine ersten Bilder

1914

Dalí interessiert sich für impressionistische Malerei

1918

von nun an ist die „art pompier“ stilbildend für sein Malen und er besucht Abendkurse an der Städtischen Zeichenschule. Außerdem schloss er sich einer anarchistischen Gruppe mit Ziel der marxistischen Revolution an

1921

mit Freunden begründet er die sozialistische Gruppe „Renovació Social“

1922

Salvador beendet die Schule mit Abschluss Bachillerato (Abitur); erfolgreiche Teilnahme mit acht Bildern an einer Gruppenausstellung in der Galerie Dalmau in Barcelona – sein Vater schickt ihn an die „Academia San Fernando“ für Malerei, Bildhauerei und Graphik in Madrid – Mitstudent war u.a. Luis Buñuel und Garcia Lorca. Dalí beginnt sich exzentrisch zu kleiden, großer schwarzer Filzhut, Samtjacke, bodenlanger Umhang und interessiert sich intensiv für Psychoanalyse

1923

Dalí wird für ein Jahr aus der Akademie ausgeschlossen und zu Unrecht wegen Rädelsführerschaft bei Unruhen in Katalonien angeklagt und für einige Wochen inhaftiert

1926

erste Reise nach Paris, hier begegnet er Pablo Picasso. Auf Grund eines königlichen Erlasses wegen „ungebührlichen Betragens“ wird er endgültig von der Akademie verwiesen – seine Weigerung an der Examensteilnahme wegen „Unfähigkeit des Lehrkörpers“ war der Auslöser

1927

Wandel vom Impressionismus hin zu Kubismus und Futurismus. Salvador schreibt erste kunstkritische Texte mit surrealistischen Thematiken. Für Garcia Lorcas Theaterstück „Mariana Pineda“ steuert er die Bühnendekoration bei

1928 / 1929

gemeinsam mit Lluís Montañya und Sebastià Gasch verfasst Dalí das „gelbe Manifest“ – arbeitet in Paris mit Luis Buñuel an den Drehbüchern der surrealistischen Filme „Un chien andalou (Ein andalusischer Hund)“ und „L’Âge d’Or (Das goldene Zeitalter)“ – die Aufführung dieses Filme löste einen Skandal aus, welcher in einem Aufführungsverbot (bis 1981) endete und auch die Freundschaft mit Buñuel in Trümmer legt. In Paris lernt er weitere Künstler wie Hans Arp, Max Ernst, René Magritte, Man Ray und Paul Éluard – dessen Frau Gala verdreht dem 10 Jahre jüngeren Salvador den Kopf und wird fortan seine Muse

1934

Dalí und Gala heiraten; eine kirchliche Trauung folgt allerdings erst 1958, sechs Jahre nach Éluards

1940 – 1948

die Zeit um den Zweiten Weltkrieg verbring Dalí in den USA und schreibt seine exzentrische Autobiographie „Das geheime leben des Salvador Dalí

1949

nach seiner Rückkehr in die spanische Heimat bekennt er sich zum Katholizismus und beschäftigt sich tiefgreifend mit religiösen und mythologischen Themen

1970

Beginn einer Schaffensphase mit Fokus auf dreidimensionale Werke und experimentellen holographischen Collagen

1981

Dalí erkrankt an Parkinson

1982

der Spanische König Juan Carlos I. ehrt ihn mit dem Titel „Marqués de Dalí de Púbol“. Im gleichen Jahr stirbt seine Frau Gala – fortan lebt Dalí alleine und zurückgezogen in Púbol

1983

das Gemälde „Schwalbenschwanz“ ist Dalís letztes Werk. Auf den Tod seiner Frau reagiert er mit Nahrungsverweigerung. Die hieraus resultierende Dehydration raubt ihm die Fähigkeit zu schlucken – bis an sein Lebensende wird er mittels Nasensonde ernährt

1989

am 23. Januar stirbt er 84-jährig in seinem Geburtsort an Herzversagen

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catalogue raisonne band 5 serge poliakoff

Catalogue Raisonné V

Werksverzeichnis der Gemälde
Serge Poliakoffs von 1966–’69

Französisch / Englisch.
594 Seiten
Autor: Alexis Poliakoff
Herausgegeben: Juli 2016

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