Die Biografien zu unseren Künstlern

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Jean-Paul Riopelle


1923

Am 7. Oktober wird Jean-Paul Riopelle im kanadischen Montréal geboren.

1940

Riopelle beginnt ein Mathematik-Studium, welches er aber kurze Zeit später bereits wieder abbricht. Fortan wendet er sich der Malerei zu und beginnt sein Studium an der Kunstakademie von Montréal.

1945

Jean-Paul Riopelle schließt sich einer jungen frankokanadischen Künstlergruppe – «Les Automatistes» – an.  Beginnt sein Werk als Action Painter und realisiert diese Technik durch Auftropfen von Farbe auf die Leinwände.

1947

Umzug nach Paris. Hier beeinflussen Ihn Strömungen des Action Paintings, des Surrealismus und des Automatismus. Weiterhin beeinflussen seine Entwicklung Künstler des Tachismus und des Informell, beispielsweise Alfred Otto Wolfgang Schulze (Wols).

1950

Signifikanter Wechsel seiner Maltechnik: Inspiriert von Jackson Pollock (All-over-Painting) schleudert er Farbe auf die Leinwand und zieht diese mit einem Spachtel in Bahnen, fügt dünne Farbfäden hinzu und verleiht der Oberfläche so eine gitterartige Struktur. Es entstehen chromatisch reichhaltige, mosaikartige Gemälde im Stile des abstrakten Expressionismus.

1955

Lernt die amerikanische Malerin Joan Mitchell kennen und verliebt sich; bis 1979 führen sie eine gemeinsame Beziehung.

1956

Beeinflusst von Mitchell entstand das Werk «Begegnung».

1959

Nimmt an der documenta II in Kassel teil.

1962

Ehrung auf der Biennale in Venedig mit dem UNESCO-Preis.

1963

Variiert seinen Stil hin zu konzentrierten und strukturierten Formen; seine Sujets wirken wie abstrakte Landschaften. Sein Werk «Juni» gilt hierfür als Beispiel, ebenso «Der Berg» (1966).

1964

Nimmt an der documenta III in Kassel teil.

1968

Umzug von Paris nach Vétheuil bei Giverny (Nordfrankreich). In jenem Ort befand sich auch der Alterssitz von Claude Monet.

1975

Fertigt Brunnen und Skulpturen für das Olympia Stadion in Montréal an.

1990 – 94

Erarbeitet das Monumentalwerk «Hommage à Rosa Luxembourg», sein Schüler Michel Vermeulen steht ihm als Assistent zur Seite.

2002

Jean-Paul Riopelle stirbt am 12. März im Alter von 79 Jahren in Ile-aux-Grunes bei Quebec / Canada.

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Catalogue Raisonné V

Werksverzeichnis der Gemälde
Serge Poliakoffs von 1966–’69

Französisch / Englisch.
594 Seiten
Autor: Alexis Poliakoff
Herausgegeben: Juli 2016

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