Die Biografien zu unseren Künstlern

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Jean Arp


1886

am 16. September wird Jean (Hans) in Strasbourg – welches seinerzeit zum kaiserlichen Deutschen Reich gehörte – als Sohn des Zigarrenfabrikanten Wilhelm Arp und dessen elsässischer Frau Lilly geboren

1904

während seines Studiums an der Kunstgewerbeschule von Strasbourg veröffentlicht er erste Gedichte

1904 - 1908

Studium der bildenden Kunst an der Kunstschule Weimar sowie der Académie Julian in Paris – verließ diese aber aus Enttäuschung über die dort verbreiteten konventionellen Lehrmethoden

1909

 Jean Arp zieht ins schweizerische Weggis

1911

Mitbegründer der Schweizer Künstlervereinigung „Moderner Bund“. Seine Bekanntschaft mit Wassily Kandinsky führt ihn in die Kreise der expressionistischen Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“ aus München

1913

veröffentlicht Artikel in „Der Strum“, einer expressionistischen Zeitschrift aus Berlin

1914

auf Grund des drohenden Ersten Weltkriegs zieht Arp zurück Schweiz zurück

1915

die Tanner Galerie in Zürich stellt Werke von Jean Arp aus – hier lernt er auch seine spätere Ehefrau, die Malerin Sophie Täuber, kennen.

1916

illustriert Tristan Tzaras „25 Gedichte“
Jean Arp, Tzara, Hugo Ball und Richard Huelsenstück bilden ein Künstler-Kollektiv, welches sich nicht nur öffentlich zu ihrer pazifistischen Haltung bekennt, sondern auch die Grundsteine für die Dada-Bewegung in der Schweiz legen

1919

Umzug nach Köln, wo er sich mit Max Ernst und Johannes Baargeld anfreundet. Zusammen stehen sie für einen politisch-provokanten „Kölner Dadaismus“ und publizieren die Satire Zeitschrift „Der Ventilator“

1920

Arp wendet sich in seinem Werk nun stärker einem abstrakten Surrealismus zu; veröffentlicht den Gedichtband „Die Wolkenpumpe“ bestehend aus Textcollagen

1922

Eheschließung mit Sophie Täuber

1923

Zusammenarbeit mit dem Dadaisten Kurt Schwitters; verfasst Beiträge für die Zeitschrift „Merz“.
Umzug nach Paris; erstmaligeTeilnahme an einer Gruppenaustellung der Surrealisten

1926

veröffentlicht gemeinsam mit El Lissitzky das Buch „Kunstismen“
Umzug nach Meudon in Frankreich und Annahme der französischen Staatsbürgerschaft

1931

Hinwendung im Werk zu abstrakten Plastiken

1931/32

Mitglied der französischen Künstlergruppe „Abstraction-Création“ um Georges Vantongerloo mit starker Tendenz zur reinen Abstraktion.

1940

die Nationalsozialisten diffamieren Arps Werk als „Entartete Kunst“ – nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich flieht er in den unbesetzten Teil Frankreichs nach Grasse in der Nähe von Nizza

1941

Umzug nach Zürich in die neutrale Schweiz

1943

am 13. Januar verstirbt seine Gattin Sophie Täuber-Arp in Zürich, vermutlich durch Freitod – gemeinsam mit Georg Schmidt erarbeitete er eine Monographie über ihr Werk, um über Sophies Tot hinweg zu kommen

1950 - 1959

entwirft mehrere Großplastiken für die Universitäten von Harvard und Caracas sowie für das UNESCO Gebäude in Paris

1952 - 1958

 widmet sich dem Reisen nach Rom, Griechenland, Mexiko und in die USA

1954

Jean Arp erhält auf der Biennale von Venedig den „Internationalen Preis für Skulptur“

1958

das New Yorker Museum of Modern Art veranstaltet eine umfassende Retrospektive des Werks von Jean Arp

1959

Arp zieht nach Locarno (Schweiz) und heiratet Marguerite Hagenbach

1966

 am 7. Juni verstirbt Jean Arp stirbt in Basel

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Catalogue Raisonné V

Werksverzeichnis der Gemälde
Serge Poliakoffs von 1966–’69

Französisch / Englisch.
594 Seiten
Autor: Alexis Poliakoff
Herausgegeben: Juli 2016

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